Kirchen in Kaiserslautern

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Ein Gottesdienst anlässlich einer Hochzeit
beginnt mit dem Einzug des neuen Ehepaares in die Kirche.
Die Orgel spielt dabei – auf unserer Internetseite sind Vorschläge zum Reinhören.
Die anwesenden Familienangehörigen und Freunde beten mit dem Brautpaar
dafür, dass Gott ihre Liebe alle Tage ihres Lebens erhalten möge.
Aus der Bibel werden Stellen über Mann und Frau, die Liebe und die Ehe vorgelesen.
Die Ansprache des Pfarrers, der Pfarrerin geht von dem Trauspruch aus, den sich das Paar selbst aussuchen kann. Möglich ist jeder Satz aus der Bibel (siehe Vorschläge auf dieser Seite).

Während des Trauaktes läuten die Kirchenglocken.
„Die Traufrage kann so lauten:
Ich frage Sie, N.N.: wollen Sie Ihre Frau/Ihren Mann
aus Gottes Hand nehmen, sie/ihn lieben und ehren ein Leben lang,
so antworten Sie: Ja, mit Gottes Hilfe (oder: Ja, ich will).“
Das Paar reicht sich die Hand und wird gesegnet




Trausprüche (10KB) Bibelverse zur Trauung

Beim Ringwechsel kann sich das Paar diese (oder ähnliche, selbstformulierte) Worte sagen:
Trauversprechen
(wird mit dem Ringwechsel gesprochen – jeweils abgelesen, nicht auswendig)
"Ich nehme dich, .................................,
als meinen Mann / meine Frau
und verspreche dir Geborgenheit und Zärtlichkeit,
miteinander sprechen und miteinander schweigen,
gemeinsames Gebet und gemeinsames Spiel.
Ich verspreche dir,
dich in deinen Fähigkeiten zu fördern,
deine Wünsche und Bedürfnisse zu achten
und für deine Seele, deinen Geist
und deinen Körper Sorge zu tragen
und dich zu lieben alle Tage meines Lebens.
Nimm diesen Ring als Zeichen dafür."

Danach spielt die Orgel.
Es wird miteinander gebetet - auch das Vater Unser.
Der Gottesdienst endet mit einem Segen für alle.

Am Ausgang wird, wie immer nach einem Gottesdienst,
ein Körbchen für das Opfergeld hingehalten.
Mit unserer Spende unterstützen wir die Arbeit der Kirchengemeinde
und danken damit Gott für das Gute, mit dem er uns beschenkt.




Anmeldung für die Trauung

Jeder Christ gehört zu einer bestimmten Kirchengemeinde, je nach Wohnort.
Falls ein Brautpaar nicht in seiner Kirche sondern in einer anderen heiraten will,
möge es bitte vorher mit seinem zuständigen Pfarramt Kontakt aufnehmen.

Für die Apostelkirchengemeinde organisiert die Gemeindesekretärin Maria Frank (Tel.: 7 35 36 - nicht montags) die Trautermine.
Vor der Hochzeit findet ein Gespräch mit der Pfarrerin oder dem Pfarrer statt.
Zu diesem Gespräch bitte mitbringen: Die Konfirmationsdaten des Brautpaares oder, falls jemand nicht konfirmiert ist, die Taufdaten mit Angabe der Kirchengemeinde, in der die Konfirmation oder die Taufe stattgefunden hat.

Bei einer evangelischen Trauung muss mindestens ein Teil des Paares der evangelischen Kirche angehören. Der Ehepartner kann durchaus einer anderen Religion oder gar keinem Glauben angehören.
Anbei eine Trauanmeldung zur Einsichtnahme.
Bitte beachten Sie auch den LINK rechts oben auf dieser Seite!

Trauanmeldung (104KB) Anmeldung zur Hochzeit in der Apostelkirche



Segnungsgottesdienst gleichgeschlechtlicher Paare
In der Apostelkirchengemeinde werden Segnungsgottesdienste gleichgeschlechtlicher Paare, die auf dem Standesamt eine Verpartnerschaftung eingegangen sind, gefeiert.
Bitte Termine mit der Gemeindesekretärin Maria Frank ausmachen (Tel.: 06 31 - 7 35 36 - nicht montags).






Ist es üblich, dass der Vater die Braut zum Altar führt?
In Filmen und im Fernsehen: Ja! Es gibt sicher auch Gegenden, in denen das üblich ist.
Bei uns nicht.
Das „Brautpaar“ betritt als ein Ehepaar, das mittlerweile im Standesamt geheiratet hat, die Kirche. Die „Braut“, besser gesagt: die Ehefrau hat freiwillig, aus eigener Entscheidung ihren Mann geheiratet. Sie ist nicht von ihrem Vater zu der Ehe überredet worden, sie ist nicht gezwungen worden, es gibt also keinen Grund für eine Übergabe der Braut. Wer das aber trotzdem so möchte, kann das tun.























Für diese zwei Menschen beginnt nun ein Weg,
der vor ihnen liegt,
doch noch wissen sie nicht,
wohin er sie führen wird.
Noch nie zuvor ist ihn einer so gegangen,
wie ihn die beiden gehen werden.
Es ist einzig i h r Weg.
Und es sind i h r e Schritte, die sie machen werden,
miteinander.

Sie werden unterwegs Neuem begegnen
und auf Fremdes und Unbekanntes treffen ...
Nicht immer nur auf das Erwünschte, Erwartete, Ersehnte.
Denn das Leben richtet sich selten nur nach uns,
und im Grunde sind wir alle
weit mehr Geführte als selber Gehende.
Denn gar Vieles im Leben
ist unserem Planen und Sorgen entzogen,
kommt auf uns zu und geschieht,
weil es zum Leben gehören möchte.

So wird es immer wieder nötig sein, nötig werden,
dass sie auf ihre innere Stimme achten,
das Licht wahrnehmen, das sie zur Einsicht führen möchte.
In allem aber hören auf die Sprache ihres Herzens,
denn sie ist einzig wahrer und gültiger
als jede Einrede von außen.
So walte denn der Segen Gottes über ihrem Weg,
dass ihnen glücken möge,
was sie sich wünschen und erhoffen
für ein wunderschönes Leben,
Seite an Seite.

Hier, mit uns zusammen,
auf dieser Erde,
wo wir auch sind, wohin wir auch gehen,
stets unter dem Segen des Himmels,
der offen ist für Menschen,
die achtsam umgehen mit dem schönsten Geschenk,
das Gott uns machte:
Die Liebe.
(Dieter Schupp)

Die Bilder dieser Seite wurden von der Fotografin Britta Scherfer
während der ersten Hochzeit des Jahres 2010 in der Apostelkirche aufgenommen.
britta.scherfer@t-online.de ......... 01 60 - 910 77 517

 

External Links

Ein Liebeslied, gespielt in der Apostelkirche

Fragen und Antworten zur Hochzeit - die Seite der Ev. Kirche der Pfalz

Hier zu den Adressen der Apostelkirche