Kirchen in Kaiserslautern

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Das Adventsbild der Apostelkirche im großen Adventskalender an der Stiftskirche

Der Regenbogen als Zeichen des Alten Bundes, den Gott mit Noah nach der
Sintflut geschlossen hat.

Krippe und Kreuz als Zeichen des Neuen Bundes für den Jesus Christus in die
Welt gekommen ist.





Buß- und Bettag
Mittwoch, 17. November 2010

Der Buß- und Bettag in Deutschland ist ein Feiertag der evangelischen Kirche, der auf Notzeiten zurückgeht. Er wurde im Lauf der Geschichte für besondere Anliegen angesetzt, aber oft nicht am selben Datum. Im 20. Jahrhundert wurde er wie auch heute meist am Mittwoch vor dem Ewigkeitssonntag (dem letzten Sonntag des evangelischen Kirchenjahres) begangen, also elf Tage vor dem ersten Adventssonntag bzw. am Mittwoch vor dem 23. November.

Das Wort „Buße“ lässt allerdings unrichtige Assoziationen aufkommen. Es geht bei diesem Tag nicht um Büßen für begangene Vergehen im Sinne von „bestraft werden“, sondern um eine Haltungsänderung, eine Umkehr zu Gott hin.



In der Bibel steht die Geschichte von Jona, der von Gott nach Ninive geschickt wird, um der Stadt ihren Untergang zu verkünden (Jona 3,4–10):

„Es sind noch vierzig Tage, so wird Ninive untergehen. Da glaubten die Leute von Ninive an Gott und ließen ein Fasten ausrufen und zogen alle, groß und klein, den Sack zur Buße an. Und als das vor den König von Ninive kam, stand er auf von seinem Thron und legte seinen Purpur ab und hüllte sich in den Sack und setzte sich in die Asche und ließ ausrufen und sagen in Ninive als Befehl des Königs und seiner Gewaltigen: Es sollen weder Mensch noch Vieh, weder Rinder noch Schafe Nahrung zu sich nehmen, und man soll sie nicht weiden noch Wasser trinken lassen; und sie sollen sich in den Sack hüllen, Menschen und Vieh, und zu Gott rufen mit Macht. Und ein jeder bekehre sich von seinem bösen Wege und vom Frevel seiner Hände! Wer weiß? Vielleicht lässt Gott es sich gereuen und wendet sich ab von seinem grimmigen Zorn, dass wir nicht verderben. Als aber Gott ihr Tun sah, wie sie sich bekehrten von ihrem bösen Wege, reute ihn das Übel, das er ihnen angekündigt hatte, und tat’s nicht.“



Stoffarbeit "Jona" von Marita Schäfer




Der Hahn flog von unserem Kirchturm
Ein Fassadenkletterer brachte ihn wieder an seinen Platz

Der Hahn auf der Kirchturmsspitze erinnert uns daran,
wie Petrus voller Angst nicht zugeben wollte, den verhafteten Jesus zu kennen.

Im Evangelium nach Lukas steht diese Geschichte (22. Kapitel):

Sie ergriffen Jesus und führten ihn ab. Petrus aber folgte von ferne.
Da zündeten sie ein Feuer an mitten im Hof und setzten sich zusammen; und Petrus setzte sich mitten unter sie.
Da sah ihn eine Magd am Feuer sitzen und sah ihn genau an und sprach: Dieser war auch mit ihm.
Er aber leugnete und sprach: Frau, ich kenne ihn nicht.
Und nach einer kleinen Weile sah ihn ein anderer und sprach: Du bist auch einer von denen. Petrus aber sprach: Mensch, ich bin's nicht.
Und nach einer Weile, etwa nach einer Stunde, bekräftigte es ein anderer und sprach: Wahrhaftig, dieser war auch mit ihm; denn er ist ein Galiläer.
Petrus aber sprach: Mensch, ich weiß nicht, was du sagst.
Und alsbald, während er noch redete, krähte der Hahn.
Und der Herr wandte sich und sah Petrus an.
Und Petrus gedachte an des Herrn Wort, wie er zu ihm gesagt hatte:
Ehe heute der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.

Und Petrus ging hinaus und weinte bitterlich.






Pfingsten ist das Fest des Heiligen Geistes


Komm, o komm, du Geist des Lebens, wahrer Gott von Ewigkeit,
deine Kraft sei nicht vergebens, sie erfüll uns jederzeit;
so wird Geist und Licht und Schein in dem dunklen Herzen sein.

Gib in unser Herz und Sinnen Weisheit, Rat, Verstand und Zucht,
dass wir anders nichts beginnen als nur, was dein Wille sucht;
dein Erkenntnis werde groß und mach uns von Irrtum los.

Lass uns stets dein Zeugnis fühlen, dass wir Gottes Kinder sind,
die auf ihn alleine zielen, wenn sich Not und Drangsal find't,
denn des Vaters liebe Rut ist uns allewege gut.

Wenn wir endlich sollen sterben, so versichre uns je mehr
als des Himmelreiches Erben jener Herrlichkeit und Ehr,
die uns unser Gott erkiest und nicht auszusprechen ist.
Evangelisches Gesangbuch 134


PFINGSTFEUER Gemälde von Ali Reza Salabian







Sommerfest der Apostelkirche
Sonntag, 20. Juni 2010
10.00 Uhr Festgottesdienst in der Apostelkirche
mit Pfarrerin Wildberger, dem Kirchenchor unter Leitung von Irmela Knoll-Kliewer, Organist Tobias Naumann-Rothe und dem Drehorgelspieler Bernhard Schmitt.
anschließend Mittagessen und Kaffeetafel rund um die Kirche und das Gemeindehaus.

14.00 – 16.00 Uhr: Das Peter Glanzmann Trio spielt Unterhaltungsmusik, Swing und Jazz
15.00 Uhr Auftritt der Ballettschule Zbigniew Krzeszowiak mit Szenen aus der "Puppenfee"
17.00 Uhr "Die große und die kleine Königin" - Kirchenorgel und Drehorgel im Konzert,
gespielt von Tobias Naumann und Bernhard Schmitt















Am Donnerstag, den 13. Mai 2010 feiern wir Christi Himmelfahrt
Jesus Christus war tot und stand auf von den Toten.
Das feierten wir an Ostern.
Unser Gott ist ein Gott der Freiheit, der will, dass wir selbstverantwortlich unser Leben leben - und nicht unter dem Eindruck eines unsterblichen Gurus, der Jesus geworden wäre, wenn er auf der Erde geblieben wäre.
An Christi Himmelfahrt nahm er Abschied von seinen Anhängern, um zurück in sein Reich zu gehen.
Er gab seinen Freunden und Freundinnen den Auftrag:

"Gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker:
Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes
und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe.
Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende."
(Evangelium nach Matthäus 28,19-20)











Christus als Narr
Diese Textilarbeit von Marita Schäfer stand im Zentrum unserer Osternacht.
Sie wurde gestaltet nach den Worten des
Apostels Paulus im 1. Korintherbrief, 1. Kapitel:


Die Juden fordern Zeichen, und die Griechen fragen nach Weisheit,
wir aber predigen den gekreuzigten Christus,
den Juden ein Ärgernis und den Griechen eine Torheit;
denen aber, die berufen sind, Juden und Griechen,
predigen wir Christus - als Gottes Kraft und Gottes Weisheit.
Denn die Torheit Gottes ist weiser, als die Menschen sind,
und die Schwachheit Gottes ist stärker, als die Menschen sind.







 

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